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Weibliche Jugend C1 gewinnt Lübecker Handball Days

Die Spielerinnen der weiblichen C1 des  ATSV Stockelsdorf gewinnen hochspannendes Endspiel und holen den Turniersieg bei den Lübecker Handballtagen!

Die weibliche C-Jugend des ATSV Stockelsdorf nahm mit zwei Mannschaften an den 24.Handball Days in Lübeck teil.

Die neu zusammengeführte wJC2, die vorwiegend aus dem Jahrgang 2005 besteht und wie die C1 von Ralf Hüge trainiert wird, konnte einen hervorragenden 2. Platz in der Vorrunde mit fünf Siegen (Team Nordschleswig DEN, TSV Alt Duvenstedt, HTV-Hemer, SC Alstertal-Langenhorn und Ahrensburger TSV) und nur einer Niederlage (SG Hamburg-Nord) erzielen und mussten sich erst gegen den späteren Finalisten HC Erlangen im A-Pokal Achtelfinale geschlagen geben.

Die wJC1 bestritt ihr Auftaktspiel im Center-Court auf dem Lübecker Marktplatz bei toller Kulisse und bestem Wetter gegen die Siao-Gang Junior High School (TAIWAN). Die Taiwanesinnen spielten sehr körperbetont und konnten unsere Mädels mit 8:4 besiegen, bevor wir uns auf diese Spielweise einstellen konnten.

Das zweite und dritte Spiel am Freitagabend gegen TuS Lübeck und am Samstagmorgen auf dem Buniamshof gegen die uns unbekannte Mannschaft Schwaaner SV konnten die ATSVlerinnen klar mit 11:0 und 18:0 für sich entscheiden. Zurück auf der Lohmühle wartete der TSV Ellerbek. Die Ellerbekerinnen hatten bis dato alle Spiele verloren und so mussten sie auch gegen den ATSV Stockelsdorf eine 15:2 Niederlage einstecken. Die ATSV Mädels hatten durch ihre Mannschaftsleistung nun Blut geleckt und wollten im fünften Spiel den vermeintlich stärksten Mitbewerber um Platz 2 der Vorrunde, den VfL Fredenbek , sportlich angehen. Ein spannendes Spiel endete mit 8:6 verdient für uns. Im letzten Vorrundenspiel spielten wir gegen die  Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg 2. Dieses äußerst körperbetonte Spiel wurde deutlich mit 10:5 gewonnen.

Als Tabellenzweiter trafen die C-Mädels dann in der Quali zum Achtelfinale auf den SV Fehmarn, der uns erst wenige Wochen zuvor im Quali-Turnier zur SH-Liga eine schmerzhafte Niederlage eingebrockt hatte. Die Mädchen waren gut eingestellt und legten sehr konzentriert los. Von Anfang an konnten sie sich die Fehmaranerinnen "zurecht legen". Mit einer tollen Mannschaftsleistung zogen die „Bad Girls“ Tor um Tor von dannen und so stand es am Ende 12:7 für den ATSV.

Im Achtelfinale wartete dann 90 Minuten später die SG Wift Neumünster als Vorrundensieger ihrer Staffel. Was soll man sagen, die Mädels waren fokussiert und im Tunnel. Bevor die Neumünsteranerinnen wussten was geschieht, führten die ATSV Mädels schon „uneinholbar“ und gewannen das Spiel mit 18:9.

Im Viertelfinale trafen wir nun auf die 1. Mannschaft des VfL Bad Schwartau, die bis dahin nur einen Punkt abgeben musste. Was unsere Mädchen nicht wirklich zu beeindrucken schien. Mit einer bärenstarke Leistung, bei dem sich die Mädels in der Abwehr gegenseitig geholfen haben und im Angriff die Schwartauerinnen mit tollen Kombinationen Tor für Tor ausspielten, stand es nach 23 Minuten 11:6 für den ATSV Stockelsdorf.

Die Freude konnte nur kurz ausgelebt werden, denn schon 20 Minuten später wartete das Halbfinale gegen SV 63 Brandenburg-West, die bis hierhin auch nur ein Spiel verloren hatten. Auch in diesem Spiel drehten die ATSV Mädels mit Unterstützung zahlreicher Fans auf und besiegten die Brandenburgerinnen dank einer hervorragenden Abwehrleistung und schnellem Umschaltspiel deutlich mit 12:6.

Unser Gegner im Finale sollte die  weibliche C-Jugend des Bundesligisten HC Erlangen sein. Die Erlangerinnern konnten bis dahin alle Spiele gewinnen. Sie schlugen auf ihrem Weg zum Finale die Mannschaften des Lübeck 1876 II (11:9), Sportclub Alstertal-Langenhorn I (10:6), TSVE Bielefeld (12:4), HT Norderstedt (9:6), AMTV Hamburg I (13:10), HSV Wildau (8:5), ATSV Stockelsdorf II (16:9), VfL Bad Schwartau II (12:9) und Siao-Gang Junior School (TAI) (17:12).

Und dann kamen wir...

Von Anfang an war es ein hochspannendes Spiel gleichstarker Finalistinnen. Die Stockelsdorferinnen spielten extrem konzentriert und man merkte, dass die Mädchen sich auf Sieg eingestellt hatten. Die Abwehr stand bombenfest und ließ kaum Chancen zu. Unsere Torhüterin brachte die Bayerinnen dann völlig zur Verzweifelung, da sie sowohl die 7-Meterwürfe als auch die meisten Würfe aus dem Rückraum und vom Kreis immer wieder wegfischen konnte. Drei Minuten vor Schluss stand es 11:8 für den ATSV. Statt endlich den "Sack zu zumachen" und sich mit vier Toren abzusetzen, konnten die Stockelsdorferinnen drei Tempogegenstöße nicht verwerten. Was zur Folge hatte, dass der HC sich noch einmal aufbäumte und kurz vor Abpfiff den Ausgleich erzielen konnte. Am Spielfeldrand feuerten nun beide Lager ihre Mannschaften an und die Spannung war kaum auszuhalten. Gedanklich stellte man sich schon auf das 7-Meter-Werfen ein. Dann der letzte Angriff der Stockelsdorferinnen. Nach einem Foul gab es noch einen direkten Freiwurf  aus 16 Meter Entfernung  für uns. Die Mauer der Erlangerinnen positionierte sich und mit einer Zielgenauigkeit, die man einfach nicht beschreiben kann, nagelte Emma Hüge den Ball an der Mauer vorbei ins obere linke Eck zum Siegtreffer. So einen Treffer sieht man sicherlich nur sehr selten und alle ATSV-Anhänger waren dankbar dies miterlebt zu haben.

Ein kollektives Jubeln der Spielerinnen der wJC1 & wJC2 hallte dann über die Lohmülen-Plätze. Die wJC2-Mädels hatten lautstark bei den Spielen der wjC1 unterstützt. Bei der Siegerehrung holten sich die Mädels dann den Pokal unter donnerndem Applaus in der Hansehalle zur Musik von „Heart of Handball“ ab. 

Herzlichen Glückwunsch an beide wjC Teams und die weibliche A-Jugend  zum 4. Platz im A-Pokal.  Ein großes Kompliment und Dankeschön an die Organisatoren, Veranstalter, Helfer und Schiedsrichter der Lübecker Handballtage 2018. Das Turnier war ein Erlebnis für alle Beteiligten!

Der ATSV war mit mehreren weiblichen Teams (2x wjC, 2x wjB und 2x wJA), zahlreichen Schiedsrichtern und dem Hallensprecher beim Nations Cup der U18-Nationalmannschaften sichtbar gut vertreten.

Platzierungen / Spielergebnisse Handball Days 2018

 

ATSV wJC 

Leo Majewski, MiaSablowski , Emma Hüge, Mareike Laakmann, Marie Sager,  Verena Potratz, Lisa Knorr, Charonne Domche, Neelo Dreyer, Feli , Smilla Burmeister, Maraike Gerds, Miri Lugnan, Lulu Stapelfeldt, Annika Busse, Ronja Hofmann, Danja Böhmke, Nele Jeschke, Kim Höhlein, MajaSchmidt, Tessi Langer, Alea Kickbusch, Gina Schaufelberger und Larry

 

Bericht: Nils Majewski